Pleroma

Gute Nachrichten für alle Bürgerinnen und Bürger aus Rheinland-Pfalz: Der @bfdi hat entschieden, dass auch die Landtage unsere Instanz nutzen dürfen, um datenschutzfreundliche Öffentlichkeitsarbeit zu machen. Der @ltrlp ist schon dabei. Wir arbeiten weiter daran, noch mehr Bundesbehörden und Ministerien zu überzeugen, unser Angebot zu nutzen. Freundliche und bestimmte Nachfragen aus der Community bei diesen Stellen sind natürlich immer hilfreich 🙂 / ÖA

Danke @bfdi für das tolle Angebot an z.B. die Landtage.

Herzlich willkommen @ltrlp

@bfdi mail an meinen MdL geht gleich raus.

@bfdi @ltrlp dürfen die Lfdis auch? @ulrichkelber

@Bobo_PK Ja, dürfen sie. / ÖA

@bfdi Apropos datenschutzfreundliche ÖA: Wärs möglich, dass social.bund.de die Daten der Follower von Accounts (z.B. https://social.bund.de/users/bfdi/followers) nicht-öffentlich macht?
Die Anzahl mag ja interessant sein, aber wozu muss da für alle Welt sichtbar sein, dass der Hans* und der Michel* beim BfDI mitlesen? (* Namen geändert, d.Red.)
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@patrick Wir geben die Idee mal weiter an die zuständigen Kolleginnen und Kollegen. / ÖA

@bfdi habt ihr da zufällig einen "Mustertext" den man seiner Gemeinde schicken kann? Dürfen das auch einzelne Kommunen? Oder läuft das dann über den Landkreis?

@phoenix Nein, wir haben keinen Mustertext. Auf unsere Instanz dürfen aktuell alle Bundesministerien und Bundesbehörden, die Landtage und die Landesbeauftragten für den Datenschutz. Selbstverständlich spricht nichts dagegen, dass die Länder und Kommunen selbst Instanzen betreiben, wie es beispielsweise der Landesbeauftragte für den Datenschutz BaWü bereits macht. / ÖA

Sehr gut!

Ich werde mal die Onlineredaktion des Landtages meines Bundeslandes anmailen und fragen, ob die auch herkommen. :grin:

@bfdi @ltrlp

@bfdi

Also ist schon dabei, was sehr gut ist, bedeutet das dass das Angebot auch für alle anderen Landesbehörden gilt? Und bis zu welcher Ebene wollt/könnt/dürft ihr gehen?

Was sagt @ltrlp dazu bzgl. RLP?

@bfdi @ltrlp

Gratulation! Und herzlich Willkommen im Fediverse!

Solches Engagement bräuchten wir in auch.

@AlexSittner Unser Angebot gilt aktuell für Bundesministerien und Bundesbehörden, die Landtage und die Landesbeauftragten für den Datenschutz. Das soll aber die Länder nicht davon abhalten, eigene Instanzen zu betreiben. / ÖA

wer entscheidet denn bei den landtagen, behörden und ministerien, ob so ein angebot angenommen wird?

@bfdi
Oh das ist schön zu hören. Willkommen!
@ltrlp 👋 fehlt noch Hessen.

@bfdi @ltrlp Mein Bundesland ist angefragt 🙂

Ich könnte jetzt den Erbsenzähler spielen und fragen, ob es nur für Landtage gilt oder auch für die Bürgerschaft 😀

@heluecht Für alle Parlamente auf Ebene der Bundesländer. Besser? 😉 / ÖA

@bfdi Na dann hoffe ich das das auch rege genutzt wird. 😀

*räusper* Die Bürgerschaften. 😉

@phoenix @bfdi Ist der Fortbetrieb auch bei personellem BfDI-Wechsel gewährleistet?

@padeluun @phoenix Ja 😁 Solange eine neue Beauftragte oder ein neuer Beauftragter nicht explizit die Abschaffung beschließt, sind Personal und Haushaltsmittel für die Zukunft da. Das Team Öffentlichkeitsarbeit beim BfDI hat außerdem selbst großes Interesse daran diesen Kanal weiter zu erhalten. / ÖA

@bfdi @padeluun @phoenix

Schön zu hören! ☺️

@bfdi @ltrlp Informiert Ihr infrage kommende Behörden eigentlich auch über die Möglichkeit, eigene Instanzen zu betreiben?

Aus meiner Sicht böte das #Fediverse ja gerade durch den dezentralen Ansatz besonders interessante Möglichkeiten für eine unabhängige Kommunikation. Das muss für Behörden doch interessant sein – Einzelne selbstverwaltete Instanzen könnten bedeutende Multiplikatoren für das öffentliche Bewusstsein von freiem Socialmedia werden. Gerade auch das Alleinstellungsmerkmal (eigentlich schlechtes Wort hier ;-) dass hier verschiedenste Plattformen miteinander kommunizieren können ist leider auch noch kaum verstanden. wäre wünschenswert, dass auch nicht allein #Mastodon als Aquivalent zu den kommerzieleln SoMes etabliert wird. nein, es gibt eben im Fediverse auch andere Software, die zahlreiche Möglichkeitn bietet und alle sprechen mit #ActivityPub die selbe Sprache und Vernetzungsmöglichkeiten.

@wolf Im Rahmen unserer Möglichkeiten informieren wir die Bundesbehörden auch über die Möglichkeit eine eigene Instanz zu betreiben. Aber selbst die Resonanz auf unser Angebot unsere Instanz zu nutzen ist bisher eher verhalten. Wir bleiben bei dem Thema am Ball. / ÖA

Gibt es eigentlich einen Grund, weshalb @RegierungBW noch nicht auf bawü.social umgezogen ist?

@lfdi

@imke @RegierungBW @lfdi Die finden Instagram und Facebook dufte und sagen das auch ganz unverblümt. Vermutlich wissen sie nicht einmal, was das Fediverse ist.

@patrick @bfdi Einerseits nachvollziehbar, aber: Deinen Namen bist du selbst am veroeffentlichen, z.B. steht meiner komplett in meinem Profil, weil ich es eingegeben habe. Und das Protokoll (Meistens #ActivePub ) verteilt diesen Namen dann, genauso wie das Kuerzel #BfDI , was auch im gleichen Namensfeld (auch datenbank-seitig) steht. Das ist "technisch" so gewollt und ueblich in der Fediverse, das man sieht wer wem folgt. Ja, es gibt Infos preis, ah der folgt gerne linken Accounts, wird wohl selber vielleicht links sein. Aber das ist halt so ueblich in der #Fediverse . Vielleicht laesst es sich abschalten, aber ueblich ist es offen zu lassen. Damit ist es moeglich - u.a. habe ich diese Moeglichkeit selber genutzt - an weiteren eventuell intessanten Inhalt zu gelangen.

@roland @bfdi

1. Pseudonyme Daten gelten regelmäßig als personenbezogen: Wenn die ganze Welt sehen kann, dass jamestkirk@fanfic.example beim BfDI mitliest, habe ich dieselbe Frage.

2. Dass die ActivityPub-Installation intern weiß und wissen muss, wer da mitliest, geschenkt: Die AP-Installation ist nicht "Jeder".

3. Dass bei Antworten auf Posts des BfDI ein Bezug hergestellt und öffentlich gemacht wird, ist so - aber auch situativ durch den Autor der Antwort steuerbar (zum Beispiel durch Versand von Privatnachrichten). Und wie die Antwort zustande kam, ist auch nicht ganz einfach zu erkennen (dazu muss man kein Subscriber sein).

4. "Das ist halt so üblich" ist im Datenschutz selten ein Argument: Schufa ist üblich. Facebook ist üblich. Google ist üblich.

5. "Damit ist es möglich, an weiteren interessanten Inhalt zu gelangen" ist genau die Argumentation, mit denen auch die Großen ihr Datamining begründen. Komfort ist kein Argument im Datenschutz.

6. Der BfDI geht hier mit gutem Beispiel voran, da der Einsatz nicht-datenschutzkonform nutzbarer Dienste nicht nur unterlassen, sondern eine Alternative eingerichtet und popularisiert wird. Da fiel mir die "Offenherzigkeit" des Profils besonders auf.

7. Der BfDI ist zugegebenermaßen ein relativ harmloses Ziel. Stell dir vor, alle Arbeitsagenturen des Landes erstellen Accounts: Müssten sich deren Klienten dann wirklich entscheiden, ob ihr Interesse an der Arbeitsagentur (vorsortiert nach Ort!) jedem aufs Tablet serviert wird, oder ob sie Informationen "ihrer" Arbeitsagentur lieber verpassen? Beim BfDI lassen sich solche Fragen noch relativ frei von Konsequenzen austüfteln - wenn der Runs aufs Fediverse losgeht, sollte das alles geklärt sein.

@bfdi

Avantgarde in Hitech geht anders. :'(

@wolf